Als ich heute Morgen am Namafjall
ankam, schlug zum Glück das Wetter wieder um und den restlichen Tag konnte ich mit nur ein paar Wolken verbringen.
Der Namafjall ist ein
pastellfarbenes Gebiet wo es aus allen Löchern raucht (und stinkt). Der Hügel
ist durch eine Spalteneruption entstanden, denn er sitzt mitten auf der
Bruchlinie der auseinandertriftenden Kontinentalplatten.
Gegen Mittag kam ich am Lake Mývatn
an. Der Lake bzw. die Region Mývatn ist umgeben von einer schroffen mondartigen
Landschaft mit verrückten Lavaformen und dampfenden Kraterschluchten. Die
Gegend ist so Abwechslungsreich und vielseitig, dass ich auch den morgigen Tag
zum Teil hier verbringen werde.
Als erstes sah ich mir die
Felsspalte Grjotagja an, die ich durch einen Höhlenartigen Zugang betritt und dort einen kleinen dampfenden See vorfand.
Ganz in der Nähe von der
Felsspalte, erhebt sich aus den Lavafeldern der Vulkankrater Hverfjall. Der
Hverfjall entstand vor 2700 Jahren, als die Ludent-Krater von einer gewaltigen
Eruption erschüttert wurden. Mit 463 m Höhe und einem Durchmesser von 1040 m
ist er das unübersehbare Wahrzeichen der Mývatn-Region.
Bis morgen!
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