Sonntag, 17. August 2014

Tag07 / Namafjall & Lake Mývatn – Part I

Als ich heute Morgen am Namafjall ankam, schlug zum Glück das Wetter wieder um und den restlichen Tag konnte ich mit nur ein paar Wolken verbringen.
Der Namafjall ist ein pastellfarbenes Gebiet wo es aus allen Löchern raucht (und stinkt). Der Hügel ist durch eine Spalteneruption entstanden, denn er sitzt mitten auf der Bruchlinie der auseinandertriftenden Kontinentalplatten.
Gegen Mittag kam ich am Lake Mývatn an. Der Lake bzw. die Region Mývatn ist umgeben von einer schroffen mondartigen Landschaft mit verrückten Lavaformen und dampfenden Kraterschluchten. Die Gegend ist so Abwechslungsreich und vielseitig, dass ich auch den morgigen Tag zum Teil hier verbringen werde.
Als erstes sah ich mir die Felsspalte Grjotagja an, die ich durch einen Höhlenartigen Zugang betritt und dort einen kleinen dampfenden See vorfand.
Ganz in der Nähe von der Felsspalte, erhebt sich aus den Lavafeldern der Vulkankrater Hverfjall. Der Hverfjall entstand vor 2700 Jahren, als die Ludent-Krater von einer gewaltigen Eruption erschüttert wurden. Mit 463 m Höhe und einem Durchmesser von 1040 m ist er das unübersehbare Wahrzeichen der Mývatn-Region.


Bis morgen!

















Samstag, 16. August 2014

Tag06 / Hvalnes, Eskifjörður, Lagarfljót & Borgarfjörður Eystri

Am heutigen Tag begleitete mich ein Unwetter mit starkem Regen und Sturmböen bis 60 km/h. Daher waren meine Aktivitäten ein wenig eingeschränkt und ein paar Kleinigkeiten musste ich kurzfristig streichen.
Am Morgen fuhr ich Richtung Osten zum Fjord von Eskifjörður. Auf dem Weg hielt ich kurz in dem kleinen Ort Höfn und am Hvalnes, eine kleine Küste mit schwarzem Strand. 
Den Mittag verbrachte ich am See Lagarfljót in dem angeblich das Ungeheuer Lagarfljótsormur hausen soll. Die letzte Sichtung (wer daran glauben mag) soll angeblich 2012 gewesen sein und ein Bauer aus der Gegend machte eine Aufnahme (YouTube-Link) von dem Monster-Wurm. 
Am Nachmittag fuhr ich zum Ostfjord Borgarfjörður Eystri. Und verbracht dort die restliche Zeit des heutigen Tages. Auf der Rückfahrt mitten durch die Ödnis viel mir eine kleine Haltebucht mit einer grünen Hütte auf. Es stellte sich heraus, das sich im Inneren der kleinen Bude ein solarbetriebener Kaltgetränkeautomat befindet.
Es war zwar nicht wirklich eine Sehenswürdigkeit, aber anscheinend doch ein Touristenmagnet, denn das dicke Gästebuch war bis zur letzten Seite ausgefüllt und der erste Eintrag war erst zwei Monate alt.

Bis morgen!
















Freitag, 15. August 2014

Tag05 / Skaftafell, Fjallsárlón & Jokulsarlon Glacial Lagoon

Skaftafell ist der südliche Teil vom Vatnajökull Nationalpark und auch der beliebteste von ganz Island. Am morgen nahm ich mir den 16 km langen Skaftafellsheidi Trail vor, der vom Tal bis auf den knapp 1000 m hohen Fremrihnaukur (Berg) führt. Die knapp sechsstündige Wanderung führte mich unter anderem vorbei am Svartifoss (auch schwarzer Wasserfall genannt) und an diverse Gletscher.
Gegen Nachmittag fuhr ich die Ringstraße 1 noch ein Stück weiter Richtung Osten und sah mir den Gletscher Fjallsárlón und die Jokulsarlon Glacial Lagoon an.
Die Gletschereis Lagune war mit seinen leuchtend blauen Eisblöcke das mit Abstand beeindruckendste des heutigen Tages.
Die Eisblöcke stammen aus dem Vatnajökull, Europas größtem Gletscher an Islands Südostküste.


Bis morgen!


















Donnerstag, 14. August 2014

Tag04 / Reynisfjall, Reynisdrangur & Fjaðrárgljúfur

Heute Morgen kam ich in dem kleinen verschlafen Ort Vik an. Der südlichste und regenreichste Ort von Island, war für mich der Ausgangspunkt für Reynisfjall (Klippe) und Reynisdrangur (Felsnadeln).
Zunächst lief ich den auf den Reynisfjall und oben angekommen, hatte ich einen perfekten Blick über Vik und die Küste. Auch die Felsnadeln Reynisdrangur konnte man von dort oben sehen, zu den ich anschließend fuhr. Im Volksglauben heißt es, dass diese Gesteinsformation unglücksselige Trolle seien, die von der Sonne ertappt wurden.
Gegen Mittag fuhr ich zu dem Canyon Fjaðrárgljúfur. Die „düstere Schlucht“, die durch den Fluss Fjaðrá entstand, ist bereits 2 Mio.jahre alt.


Bis morgen!